Einladung zur SoliLa-Ideenwerkstatt! 15.5., Wien, Jedlersdorf!

Dienstag 15.5., 18:30 Uhr

Ort: Jedlersdorf, genauer Ort wird am Blog noch bekanntgegeben (17april.blogsport.eu)

SoliLa-Ideenwerkstatt: „Komm herein – bring dich ein!“

Solidarisch Landwirtschaften! (SoliLa) Jedlersdorf wächst und gedeiht weiter. Deshalb laden wir euch alle zu einer Ideenwerkstatt ein.

Zur Vorgeschichte

Seit dem 17.4., Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, wurden die Versuchsgärten der Boku, Gerasdorferstraße 105, besetzt. Die Fläche sollte für eine landwirtschaftliche und solidarische Nutzung erhalten und zukunftswürdig weiterentwickelt werden. Während der Besetzung entstanden bereits vielfältige Aktivitäten und Ideen, woraufhin sich die Initiative SoliLa! Jedlersdorf gründete. Die brutale Räumung und Zerstörung der Anlagen am 26.4. stellte zwar einen schmerzvollen Einschnitt dar, aber wir sind weiterhin – und gerade deshalb – entschlossen, an unseren Ideen und Visionen festzuhalten und daran weiterzubauen.

„Die Geschichte hat gerade erst begonnen!“

Den Titel unserer Presseaussendung nach der Räumung meinen wir ernst und wir werden täglich auch darin bestätigt. Deshalb wollen wir alle interessierten Menschen und Initiativen, alle an der Fläche Mitgestaltenden, alle NachbarInnen, KonsumentInnen, StudentInnen, Landlosen, Lehrenden und Lernenden, AktivistInnen, Bauern und Bäuerinnen, GärtnerInnen u.v.m. einladen, sich an unserer Ideenwerkstatt zu beteiligen!

Dabei wollen wir den Slogan, der beim Eingang in unseren Garten hing – „Komm herein, bring dich ein!“ ins Zentrum stellen.

Wir wollen einen offenen Raum schaffen, in dem wir als SoliLa unsere Ideen und Visionen präsentieren, mit euch allen diskutieren und diese gemeinsam weiterentwickeln können.

Die Ideenwerkstatt soll ein Ort der Vernetzung sein, in dem alle Ideen und Bedürfnisse zur Sprache kommen können und wir gemeinsam daran arbeiten, diese auch zu verwirklichen.

Kommt zahlreich! Widerstand ist fruchtbar!

Kontakt:

schwarzerettich@riseup.net

Infotelefon: 0681-20 14 31 40

Blog: http://17april.blogsport.eu

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ÖH und Grüne verurteilen gewaltsame Räumung von SoliLa durch BOKU-Rektorat

Neben der Kritischen & Solidarischen Universität (KriSU) verurteilen auch die Österreichische HochschülerInnenschaft der Universität für Bodenkultur (BOKU) und die Grünen Floridsdorf  die gewaltsame Räumung der Initiative “Solidarische Landwirtschaft” (SoliLa) auf brachen Ackerflächen in Pacht der BOKU in Jedlersdorf.

Das BOKU-Gelände während der Besetzung: ein Bild friedlicher und gemeinsamer landwirtschaftlicher Nutzung (Quelle: Die Grünen Floridsdorf)

 Das BOKU-Gelände nach der Besetzung: mehrere LKWS und Bagger der BOKU entfernen alles, was zur Landwirtschaft gehört (Quelle: Die Grünen Floridsdorf)

 

 

Die ÖH BOKU distanziert sich von der Räumungsaktion und verurteilt jegliche Gewaltausübung“, heißt es in der Mitteilung der ÖH vom 26. April.

Auch Wolfgang Pirklhuber, Landwirtschaftsprecher der Grünen, teilt in einer Aussendung vom 26. April unmissverständlich mit: “Es ist für mich nicht nachvollziehbar, weshalb die Boku das Potential dieser engagierten Menschen nicht nutzen will und dieses Projekt einfach räumen lässt. Gerade im Bereich der Landwirtschaft brauchen wir dringend alternative Modelle. Die Boku sollte sich für mehr Forschung und nicht für das Zerstören von solchen Projekten stark machen.

Dass die Boku diese Flächen an die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Verwalterin des öffentlichen Gemeinguts zurückzugeben will, ist für uns Grüne eine fatale Fehlentscheidung” heißt es in der Pressemitteilung.

Pirklhuber führt aus:

Es wäre absurd, dieses fruchtbare Land zu verbauen. In Österreich beträgt der tägliche Verbrauch für Siedlungs- und Verkehrstätigkeit derzeit rund 15 Hektar. Damit geht permanent fruchtbares Land unwiederbringlich verloren, denn die Versiegelung der Böden ist nur schwer rückgängig zu machen. Aus diesem Grund teile ich die Beweggründe der BesetzerInnen durchaus. Diesen Boden für die regionale Selbstversorgung der Bevölkerung durch partizipative Modelle der Landwirtschaft retten zu wollen, ist ein unterstützenswertes Anliegen. Dass die Boku hier nicht auf Kommunikation, sondern auf die Räumung durch eine Sicherheitsfirma gesetzt hat, ist eine sehr bedauerliche Fehlentscheidung“.

Die Lüge des Rektorats der Universität für Bodenkultur, die Räumung sei “friedlich” verlaufen, widerlegte ein Video des Vorgehens der privaten Security-Firma Hel-Wacht. Der Mitschnitt der gewaltsamen Räumung wurde in Berichten im Standard und in der Jedlersdorfer Rundschau verlinkt.

Auch die Grünen in Floridsdorf fordern Dialog statt Gewalt:

Es braucht dringend einen Dialog zwischen der Grundstückseigentümerin BIG, der Boku als scheidender Mieterin, den BesetzerInnen, AnrainerInnen und der benachbarten Schule, die dieses Freigelände mitnutzt“, so Susanne Dietl, Klubobfrau der Grünen Floridsdorf, zur Räumung des Grünlandes in Groß-Jedlersdorf.

Im November letzten Jahres stellten die Grünen einen Antrag in der Bezirksvertretung, dass die Liegenschaft zukünftig partizipativ landwirtschaftlich genutzt werden soll. Dieser Antrag wurde von allen Fraktionen unterstützt und einstimmig von der Bezirksvertretung Floridsdorf beschlossen. Ich hoffe, auf eine rasche und friedliche Einigung im Sinne der Bevölkerung“, teilt Dietl mit.

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Solidarische Landwirtschaft am Wieserhoisl

Solidarische Landwirtschaft am Wieserhoisl
Beitrag zur Winter School „Solidarische Ökonomie“ 2012 in Villach

 

von Elke, Hofkollektiv Wieserhoisl

Im Zuge der Winter School „Solidarische Ökonomie“ 2012 in Villach haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie solidarisch unsere Landwirtschaft hier am Wieserhoisl ist. Diesen Überlegungen möchte ich jedoch eine kurze Beschreibung des Hofkollektivs voransetzen.

.wer wir sind und wofür wir stehen

zu uns

Nach einer Pionierphase zwischen 2006 / 2007, entstand im Frühjahr 2008 oberhalb Deutschlandsbergs am Fuße der Koralm ein neues Kollektiv. Das Hofkollektiv Wieserhoisl besteht derzeit aus acht Erwachsenen und zwei Kindern sowie zwei Hunden, Hühnern, Gänsen, Enten und Schafen.

das Zusammenleben

Wir leben alle in einem Haushalt. Jedes Mitglied hat eine gleichwertige Stimme und wir entscheiden im Konsens ohne „Chef*in“. Wir bemühen uns individuelle Bedürfnisse zu respektieren und nehmen uns Zeit und Raum um Konflikte zu bearbeiten, um unser soziales Lernen voranzutreiben. Das Zusammenleben in einer größeren Gruppe ermöglicht es, uns solidarisch zu unterstützen. Viele Köpfe und Hände machen nun mal vielmehr möglich.

Teil unseres Alltagslebens ist auch eine gemeinsame, solidarische Ökonomie. Alle eingebrachten finanziellen Mittel tragen zur Deckung der laufenden Kosten sowie individueller Bedürfnisse bei. Hierbei ist es uns vor allem wichtig das gängige Bewertungssystem von Arbeit aufzubrechen. Subsistenzlandwirtschaft, Hausarbeit oder Kinderbetreuung haben denselben Anspruch auf Wertschätzung wie bezahlte Erwerbsarbeit. Anfallende Kosten decken wir mit fixen und unregelmäßigen Einnahmen. Lohnarbeit lehnen wir aus verschiedenen Gründen nicht grundsätzlich ab. Wir möchten uns jedoch die Freiheit nehmen immer wieder aufs Neue zu entscheiden ob dieser oder jener Job angenommen wird. Nicht zu Letzt wollen wir Zeit und Raum haben für unsere Kinder und für die schönen Dinge im Leben.

Prekär leben wir trotzdem. Für Leute wie uns und Lebensformen wie die Unsere sorgt das mehrheits-gesellschaftliche System nicht vor. Laut Statistik leben wir unter der Existenzgrenze. Wir sehen es geht trotzdem – das leben wir täglich.

die Zuwendung zu Grund und Boden

Der Hof Wieserhoisl entspricht einem typischen Weststeirischen Bauernhof mit relativ kleinem Wohngebäude, einem alten Presshaus und zwei großen Stallgebäuden. Diese werden derzeit als Gäste- und Seminarraum, Stall, Werkstatt, Lagerraum, Probe- und Veranstaltungsraum genutzt.

Zum Hof gehören ca. 12 ha arrondierter Grund, welcher sich auf Wald und Grünland aufteilt. Die hof-eigene Quelle versorgt uns mit Trinkwasser und eine Pflanzenkläranlage reinigt das anfallende Abwasser.

Wir betreiben subsistenzorientierte Landwirtschaft, vor allem Gemüse- und Obstbau, Gewürz- und Heilkräuteranbau. Wir haben Hühner, Enten und Gänse und beweiden Teile unserer Flächen mit Krainer Steinschafen. Mit den 4,5 ha Wald decken wir unseren Brenn- und Bauholzbedarf. Wir fördern alte sowie Standort angepasste Sorten, die Vielfalt im Garten, im Wald und an verschiedenen Lebensräumen. So schaffen wir Raum für biologische Diversität und Puffer für natürliche Veränderungen.

Unsere landwirtschaftlichen Erzeugnisse konsumieren wir großteils selbst. Wenn bei veredelten Produkten Überschüsse anfallen, verteilen wir diese an Familienangehörige, Freund*innen und städtische Netzwerke, die sich für eine regionale Lebensmittelverteilung aus naturnaher Produktion engagieren (in erster Linie an Foodkops).

Was wir zusätzlich an Lebensmitteln benötigen, kaufen wir möglichst biologisch und regional oder erwerben diese durch Austausch von Produkten oder Dienstleistungen. Wir versuchen den Weg in den Supermarkt zu verringern, denn wir unterstützen weder die Politik der derzeitigen Produktions-bedingungen noch die Preisgestaltung der dort angebotenen Produkte.

Netzwerke bilden

Wir sehen uns als Teil einer internationalen Bewegung, eines Netzwerkes von anderen Höfen, Initiativen und Projekten, die für andere Welten kämpfen. In diesem Sinne versuchen wir uns mit jenen Kräften und Menschen zu verbinden, die an denselben Visionen, Themen und Anliegen arbeiten. Wir schließen uns zusammen um Theorie in Praxis umzusetzen und Erfahrungen auszutauschen vor allem im landwirtschaft-lichen Bereich. Beispiele sind die Saatgutkampagne „Zukunft säen – Vielfalt ernten“, die Initiativen für den Zugang zu und das Recht auf Land „Reclaim the Fields“, sowie Via Campesina und die Bewegung für Ernährungssouveränität.

(Auszug aus dem Konzept des Hofkollektivs Wieserhoisl, 2011)

.Solidarische Landwirtschaft am Wieserhoisl

Grundsätzlich bewirtschaften wir den Hof gemeinsam, aber trotzdem gibt es verschiedene Verantwortlichkeiten, die laufend an die verschiedenen Bedürfnisse angepasst werden. Nicht alle möchten sich zum Beispiel um Tiere kümmern, daher gibt es eine Tiergruppe die wiederum in Geflügel und Schafe aufgeteilt ist. Im Gemüsegarten gibt es Zuständigkeiten für einzelne Sorten, die wir jedes Jahr im Winter neu verteilen. In der Praxis bedeutet dies, dass die zuständigen Personen den Überblick bewahren. Für meinen Kopf bedeutet dies vor allem Entlastung – nicht an alle Kulturen und alle Arbeitsschritte im Garten ständig denken zu müssen, sondern nur in meinem abgegrenzten Bereich.

Solidarität nach Innen

„Nach Innen“ bedeutet in diesem Zusammenhang im Hofkollektiv Wieserhoisl, also unter den Bewohner*innen selbst.

–  Gemeinsame Aktionen: Einmal in der Woche versuchen wir einen gemeinsamen Aktionstag zu machen (derzeit ist es Dienstagnachmittag). Da stürzen wir uns auf „größere Brocken“ im Garten, im Wald, bei Bauaktionen, etc. Dies hat sich dahingehend bewährt, da wir in kurzer Zeit relativ viel an Arbeit schaffen und die gegenseitige Motivation ein schönes Gefühl ist.

– Gegenseitige Unterstützung: Diese ist vor allem in der Tierhaltung ein sehr wichtiger Faktor, da Tiere im Normalfall an den Hof binden. Durch gegenseitiges Aushelfen erhalten wir uns gewisse Flexibilität. Wegfahren für ein paar Tage ist daher recht unkompliziert möglich.

– Gemeinschaftskasse: Jegliche Tätigkeiten werden nicht gegen gerechnet, ganz gleich ob Hofarbeit, Erwerbsarbeit, Kindererziehung, etc. Damit haben wir die Freiheit unsere Land-wirtschaft nicht nach ökonomischen Gesichtspunkten ausrichten zu müssen, sondern nach uns wichtigen Ansprüchen.

–  Bedürfnisorientierung: Diese steht bei der Aufteilung der Verantwortlichkeiten an oberster Stelle und wird auch immer wieder aufs Neue festgelegt. Wenn Gartenarbeit keinen Spaß macht, besteht keine Pflicht Gemüse hegen und pflegen zu müssen. Es müssen auch nicht die Leute den Hühnerstall ausmisten, die eigentlich keine Tiere am Hof haben wollen. Jedoch haben wir in den letzten Jahren einen gewissen sich einschleichenden Automatismus festgestellt. Manche Tätigkeiten werden ganz unhinterfragt an einzelne Personen abgegeben bzw. verlassen wir uns darauf, dass die Person das auch jedes Mal wieder übernimmt.

–  Aufteilen der Arbeit: Je nach Arbeitsbereich findet die Aufteilung weniger oder mehr statt und natürlich gibt es immer fließende Übergänge. Zum Beispiel bei den Kräutern liegt die Zuständig-keit bei zwei Personen, die sich sammeln, anbauen, trocknen, fieseln, etc. unter einander auf-teilen. Kräutertee trinken wir wiederum alle liebend gerne.

Solidarität nach und von Außen

Unter „nach und von Außen“ verstehen wir alles was über das Wieserhoisl hinaus stattfindet. Dies beinhaltet Freund*innen und (Un)Bekannte, regional und über alle Grenzen hinweg.

–  Produkteverkauf: Grundsätzlich produzieren wir nicht für den Verkauf, sondern für den Eigenbedarf (mit Ausnahme einiger weniger Produkte wie Liköre und Schnäpse). Jedoch gibt es immer wieder ein Zuviel an manchen Produkten die wir vor allem im Freundeskreis verteilen und über Foodkops verkaufen. Hier bemühen wir uns um eine solidarische Preisgestaltung zugunsten beider Seiten. Dabei beschäftigen uns immer wieder viele Fragen: Verkauf ja oder nein? Kommerziell oder nicht-kommerziell? Wenn wir verkaufen, wie sieht eine faire Preisgestaltung aus? etc. Eine konsensuale Antwort haben wir noch nicht gefunden und so schreiten wir uns immer neu definierend voran.

–  Besucher*innen helfen mit: Gäst*innen haben uns schon oft aus der Arbeitskrise geholfen. Wenn das Unkraut überhand nimmt hat schon die eine oder andere Besucher*in uns die Karottenernte gesichert.

–  Aktionswochen: Jedes Jahr wieder laden wir Ende des Winters zur Holzaktionswoche ein. Heuer waren so viele Leute, das wir schon Mitte der Woche aus einer Holz- eine Hofaktionswoche gemacht haben. Mit so vielen Händen zu arbeiten und so viel Unterstützung zu bekommen, ist ein unglaublich schönes Gefühl, auch wenn die Küche aus allen Nähten platzt.

–  Vertrauen: Wir bekommen weder Förderungen noch sind wir einem Bioverband beigetreten und somit unterliegen wir keinen Kontrollen. Von der Qualität unserer nicht-zertifiziert biologischen Produkten sind wir überzeugt und bei unseren Abnehmer*innen setzen wir auf Vertrauen.

–  Wissensvermittlung: Besucher*innen bringen nicht nur Arbeitskraft mit, sondern auch Wissen, Fähigkeiten, neue Anregungen und Ideen. Eines der wirklich schönen Dinge im Leben ist im Garten zu pflanzen, jäten, ernten und dabei Erfahrungen auszutauschen und gegenseitig von einander zu lernen. An einem dieser Tage habe ich zum Beispiel voriges Jahr gelernt, dass die erste Blüten von Paprika – die Königinnenblüte – unbedingt abgezwickt gehört. Sonst investiert die Pflanze in nur diese eine Frucht und verzichtet auf reichhaltige Produktion. Die Paprikaernte voriges Jahr war super und heuer habe ich schon eine üppige Anzahl an Pflänzchen vorgezogen.

–  Aktionismus: Im Agrarpolitischen Bereich aktiv zu sein ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Vor allem zum Thema Saatgut- und Ernährungssouveränität und Zugang zu Land haben sich unsere politischen Aktivitäten vervielfacht, auf regionaler Ebene aber natürlich auch darüber hinaus.

–  Kaufverhalten: Direkt, regional, biologisch und kleinbäuerlich – leider ist dies nicht bei allen Produkten umsetzbar. Jedoch versuchen wir soweit als möglich einen großen Bogen um Supermärkte zu machen.

–  Nachbar*innen: Über das gute Verhältnis mit unseren Nachbar*innen freuen wir uns besonders. Die Unterstützung reicht von Traktor, Holzspalter, Werkzeug, Arbeitskraft bis zu Wissen und Plaudern.

All dies ist erst der Anfang und die Möglichkeiten der solidarischen Landwirtschaft sind vielfältig und bunt. Unser Netzwerk ist am Wachsen und wir hier am Wieserhoisl freuen uns auf all die neuen Höfe die am Entstehen sind um einer solidarischen Landwirtschaft näher zu kommen.

Beitrag hier als pdf zum Download

Kontakt: Hofkollektiv Wieserhoisl, Warnblickweg 32 – 8530 Deutschlandsberg. wieserhoisl@riseup.net, www.wieserhoisl.at, +43.(0)3462.26870

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Presseaussendung SoliLa: “Die Geschichte hat gerade erst begonnen!”

[via]

Landbesetzung der SoliLa: „Die Geschichte hat gerade erst begonnen!“

Utl: Rektorat der Boku diskreditiert sich nach gewaltsamer Räumung in Jedlersdorf selbst

Das Rektorat der Universität für „Bodenkultur“ hat gestern mit der gewaltsamen und brutalen Räumung der Landbesetzung in Jedlersdorf offensichtlich den Boden unter den Füßen verloren. Es setzt damit ein deutliches Zeichen gegen eine zukunftswürdige und solidarische Landbewirtschaftung und die Erhaltung von fruchtbarem Boden.

Dass dabei in keinster Weise gerechtfertigte Gewalt zum Einsatz gekommen ist, mag zwar nicht „beabsichtigt“ gewesen sein,  war aber nichtsdestotrotz der Fall. Unter den Augen von Videokameras und ZeugInnen ging die Gewalteskalation klar und deutlich vonseiten der Boku, sowie von den privaten Sicherheitskräften (Hellwacht) aus. „Es ist unglaublich, dass die Boku nicht einmal dazu steht. Dass vom Rektorat private Sicherheitskräfte eingesetzt wurden, die mit dem friedlichen Verhalten der rund 80 BesetzerInnen offensichtlich überfordert waren und so brutal gegen die eigenen Studierenden vorgehen, ist schlichtweg skandalös.“

Wir widersprechen der Stellungnahme des Rektorats, dass die Räumung ‚gewaltfrei‘, ‚friedlich‘ und ‚ohne Zwischenfälle‘ vonstatten gegangen wäre aufs schärfste. Wir stellen unsererseits klar, dass die Gewalt auf Weisung des Rektorats klar und deutlich von der privaten Sicherheitsfirma ausging. Weiters erscheint in mehrfacher Hinsicht die rechtliche Basis fragwürdig.

„Dass dabei alle ökologisch nachhaltigen Projekte abgerissen, zerschnitten und plattgewalzt werden, gleichzeitig aber die Gentechnikversuche auf der Fläche bleiben ist besonders zynisch und spricht für sich.“

Der bereits vor der Besetzung mit behördlichen Sicherheitsproblemen behaftete Gentechnikversuchsgarten in einem Gebäude der Landfläche ist mittlerweile ein Symbol für das offizielle Vorgehen der Boku, da diese Versuche mit dem Ziel der Freisetzung betrieben werden und dieses Projekt somit gegen die große Mehrheit der österreichischen Bevölkerung steht. Das derzeitige Vorgehen des Rektorats zeigt, dass keine Bereitschaft besteht, öffentliche Güter entlang von öffentlichen Interessen zu nutzen. Laut Vizerektorin Reithmayer habe die Boku keinen gesellschaftspolitischen Auftrag, was gerade für die Zukunft der Boku, sowie der Gesellschaft fatal ist. Das Vorgehen des Rektorats beweist dieses Selbstverständnis. SoliLa ruft alle dazu auf, diese Positionierung nicht zu akzeptieren und im Sinne der gesellschaftspolitischen Relevanz der vielen aufgeworfenen Fragen aktiv zu werden.

„Land ist öffentliches Gut und wir brauchen mehr denn je die solidarische und nachhaltige Bewirtschaftung von fruchtbarem Boden. Dies ist eine zentrale Zukunftsperspektive, die wir uns nicht verbauen lassen werden.“

Es handelt sich hierbei zugleich um eine Angelegenheit, die die ganze Stadt betrifft und insofern kann die Politik nicht mehr einfach wegsehen. Wir fordern den Erhalt von und den offen Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen in Wien und zugleich Mitbestimmung und –gestaltung. Die Politik der Ignoranz wird auch in diesem Fall sehr deutlich und ist demokratiepolitisch sehr problematisch. Ganz offensichtlich gibt es ein großes Bedürfnis in der Bevölkerung nach solidarischer und zukunftswürdiger Landbewirtschaftung. „Wir kämpfen gegen die bloße Monokultur des Wohnbaus, sowie gegen die Monokultur in der Landwirtschaft. Dass diese Bodenmonokultur immer weiter vorangetrieben wird, ist tragisch und verantwortungslos.“

Wir fordern eine Öffnung dieser Fläche für selbstbestimmte und solidarische landwirtschaftliche Nutzung. Die Initiative SoliLa bekräftigt ihre offene und transparente Gesprächsbereitschaft und wird mit einer Vernetzung aller Initiativen, NachbarInnen, und Interessierten beginnen, die an einer solidarischen und zukunftswürdigen Landwirtschaft in Wien mitgestalten wollen. Bereits mehr als 1000 Unterstützungserklärungen beweisen das große Interesse an dieser Initiative.  Wir gehen aus diesem unwürdigen Vorgehen des Rektorats gestärkt hervor und werden unser Projekt weiter aufbauen und dieses in der ganzen Stadt vernetzen.

„Uns geht es um diesen Boden, den wir solidarisch, zukunftswürdig und nachhaltig landwirtschaftlich bewirtschaften wollen. Menschen aus unterschiedlichsten Hintergründen und allen Alters, sowie aus der NachbarInnenschaft haben innerhalb einer Woche ein Projekt begonnen, das bereits gedeiht. Es ist eine gemeinsame Vision entstanden, für die es wert ist, sich weiter einzusetzen. Die gestrige brutale Räumung war nicht das Ende der Geschichte – die Geschichte der Solidarischen Landwirtschaft hat gerade erst begonnen.“

Aktuelle Infos unter: 17april.blogsport.eu

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Video zur gewaltsamen Räumung des Projekts “Solidarische Landwirtschaft” (SoliLa) durch die BOKU

Mag. Eva Vesovnik, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität für Bodenkultur (BOKU) eine Lehrveranstaltung auf der von der Initiative “Solidarische Landwirtschaft” (http://17april.blogsport.eu/) genutzten nunmehrigen Brachfläche betreut hatte, wird auf dem Boden liegend von Hel-Wacht-“Sicherheits”-Personal auf die Straße gezerrt.

SoliLa-Aktivist_innen werden von der Fläche gezerrt – ohne dass sich Hel-Wacht-Mitarbeiter ausweisen oder ihre Order belegen und den Verantwortlichen nennen können. Ein Teil der für den Gartenbau notwendigen Utensilien wird von Hel-Wacht grundlos zerstört. Mag. Vesovnik beschreibt die strukturell “tauben Ohren” der BOKU.

Die das Geschehen beobachtende Polizei schützt die Aktivist_innen rechtswidrig nicht vor Verletzung durch Hel-Wacht-“Sicherheits”-Personal: http://17april.blogsport.eu/2012/04/27/gewaltsame-raumung-am-donnerstag-und-weiteres-vorgehen/

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KriSU verurteilt BOKU-Vorgehen gegen Solidarisches Landwirtschaftsprojekt “SoliLa” in Wien

Die Initiative “Kritische und Solidarische Universität” (KriSU) verurteilt das Vorgehen der  Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien und ihres privaten Sicherheitsdienstes “Hel-Wacht”. Die BOKU hat das kritische Landwirtschafts- und Solidarökonomieprojekt “SoliLa” in Jedlersdorf (Wien) gestern, 26.4.2012, trotz eines Verhandlungsangebots gestoppt.

“SoliLa” (http://17april.blogsport.eu/) führte auf den von der BOKU noch bis zum Sommer gepachteten, brach liegenden Flächen die landwirtschaftliche Nutzung fort. Mit dem produzierten Gemüse sollten FoodCoops mittels Fahraddienst versorgt werden. Der Raum diente der Schaffung einer Solidarischen Ökonomie, die eine höchst notwendige Alternative zu den Krisen des Kapitalismus darstellt.

Die BOKU wird das Grundstück der Bundesimmobiliengesellschaft übergeben, die das fruchtbare Ackerland für den Bau von Immobilien verwerten will. Damit ist die BOKU mit verantwortlich für die von ihren eigenen Wissenschafter_innen aufgezeigten Problematik der Flächenversiegelung in Österreich, die sich auf etwa 24 Hektar pro Tag beläuft, und für den Verlust von dringend benötigten Grünflächen im Stadtgebiet.

Zusätzlich trägt die BOKU damit zur Verschärfung der Überkapazitäten im Immobilienbereich bei. Rund 30% allen Büroraums in Wien steht leer. Mehr als 500.000 Wohnungen in Österreich sind laut Daten der Statistik Austria Zweitwohnsitze.

Die BOKU versteht sich laut eigenen Angaben “als Lehr- und Forschungsstätte für erneuerbare Ressourcen, die eine Voraussetzung für das menschliche Leben sind. Aufgabe der BOKU ist es“, so die Website, “durch die Vielfalt ihrer Fachgebiete zur Sicherung dieser Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen entscheidend beizutragen. Durch die Verbindung von Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaftswissenschaften versucht sie, das Wissen um die ökologisch und ökonomisch nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen in einer harmonischen Kulturlandschaft zu mehren.” (http://www.boku.ac.at/2852.html)

Weder das gewaltsame Vorgehen der BOKU noch der Stopp eines so wichtigen Projekts auf ihren eigenen, von der BOKU nicht mehr genutzten Flächen passen zu diesem Selbstverständnis.

Die BOKU will in ihrer Praxis ganz im Gegenteil erneuerbare Ressourcen durch nicht-erneuerbare ersetzen. Sie trägt damit zur Zerstörung unserer und künftiger Generationen Lebensgrundlagen bei. Sie verhindert die Mehrung von Wissen um die ökologisch und ökonomisch nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen in einer harmonischen Kulturlandschaft.

Presse-Rückfragen unter krisu ÄT riseup.net

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soliLa Jedlersdorf soll geräumt werden!!!

LEUTE MACHT EUCH AUF DEN WEG NACH JEDLERSDORF, Gerasdorferstraße 105 im 21. Bezirk!

Gerüchten zufolge sollen wir morgen früh geräumt werden können! wir brauchen alle Hände und Köpfe !!!

Schwingt euch in die UBahn und aufs Radl und mobilisiert alle die ihr kennt!!!

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SoliLa! Jedlersdorf bleibt!

– Bitte unterzeichnen! – Bitte weiterleiten! [via]

Unterstützungserklärung

Seit 17. April, Tag des kleinbäuerlichen Widerstands, besetzen ca. 100 Landlose, Studierende und Aktivist*innen den ehemaligen Boku-Versuchsgarten in Wien 21, Jedlersdorf, um hier Gemüse anzubauen und solidarisch zu landwirtschaften. Das Land wurde bisher bereits von Stadtlandwirtschaftsinitiativen genutzt. Die vier Hektar fruchtbaren Lands sind jedoch bedroht, verbaut zu werden. Dabei kommt aktuell der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der Universität für Bodenkultur (Boku) und auch der Stadt Wien eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit der möglichen Verbauung zu. Wir unterstützen das auf der Fläche entstehende Projekt „Solidarisch Landwirtschaften“, kurz SoliLa! Jedlersdorf und setzen uns hiermit für dessen Fortbestand ein.

Wir kritisieren, dass

  • unsere Stadt täglich weiter zubetoniert wird, obwohl 80.000 Wohnungen und 30 % der Büroflächen in Wien leer stehen. Allein zwischen 1997 und 2003 wurden in Wien 2.420.000 m² Grünflächen verbaut. Dabei handelte es sich großteils um landwirtschaftlich genutztes Land. Jeden Tag werden in Österreich 15 Hektar Land durch Verbauung oder Verkehr nahezu unwiederbringlich gefressen.
  • gleichzeitig der Zugriff auf enorme Flächen in anderen Ländern steigt (zB Landgrabbing, Spekulation). Auf diesen Flächen werden Nahrungsmittel, Futtermittel, Agrartreibstoffe und Ressourcen für Wien produziert bzw. abgebaut. Das verschärft globale Land- und Ressourcenkonflikte immer weiter.
  • es absurd ist, dass in Zeiten von Klimawandel, Energie- Ernährungs-, Finanz- und Wirtschaftskrise, „peak oil“ und „peak soil“ fruchtbares Land immer weiter verbaut und spekulativen Interessen zugeführt wird.
  • wenige finanzkräftige Akteure, „Experten“ und Eliten über zentrale demokratische Fragen bestimmen. In der Krise der Demokratie brauchen wir freie, selbstbestimmte und solidarische Räume, in denen Demokratie neu gelebt werden kann und Menschen auf Augenhöhe zusammenleben und -arbeiten können.

Wir stellen uns gegen die weitere Verbauung (zB über die Bundesimmobiliengesellschaft, BIG). Denn eine nachhaltige, bedürfnisorientierte und solidarische Lebensmittelproduktion und -versorgung ist eine wichtige Antwort auf die ökologische und soziale Krise.

Deshalb unterstützen wir die SoliLa,

  • eine selbstbestimmte, solidarische, bedürfnisorientierte und lokale Landwirtschaft aufzubauen, über die Menschen mit gesunden und ökologisch nachhaltigen Lebensmitteln versorgt werden können.
  • einen Ort zu schaffen, der den Austausch und die Weitergabe von Wissen ermöglicht und der allen Menschen offen steht, die sich aktiv an diesem Projekt auf Augenhöhe beteiligen wollen.
  • weil es emanzipatorische und kreative Ansätze in Bildung, Forschung und Lehre, sowie im politischen und sozialen Zusammenleben und im Verhältnis zur Natur braucht.
  • landwirtschaflichen Grund vor Verbauung zu schützen, zu erhalten und eine zukunftswürdige und emanzipatorische Stadtentwicklung zu ermöglichen.
  • weil dieses Projekt gerade in Wien eine wichtige und zukunftsweisende Form der Landnutzung ist. Land ist Gemeingut und die sozial und ökologisch nachhaltige Bewirtschaftung ist eine zentrale Zukunftsperspektive. Dafür braucht es eine gesellschaftliche Wende, für die Projekte wie SoliLa einen wichtigen Beitrag leisten.
  • gemeinsam mit vielen anderen emanzipatorischen Kräften für eine Gesellschaft ohne Unterdrückung und Ausbeutung einzutreten.

Unterstüzungserklärung verbreiten:

Als PDF zum Download und verteilen

Online unterzeichnen: http://www.change.org/petitions/universit%C3%A4t-f%C3%BCr-bodenkultur-bundesimmobiliengesellschaft-stadt-wien-bebauungsstopp-und-solila-bleibt#

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Frühling für die Kritische & Solidarische Uni (KriSU)!

Einladung zum…

KriSU Koordinierungstreffen
Samstag 21. April und Sonntag 22. April 2012

Jedleseerstraße 75
1210 Wien

Durch die Geschehnisse der letzten Jahre haben sich unter anderem durch Protestbewegungen an österreichischen Hochschulen vereinzelt Initiativen gebildet, die im vorherrschenden Bildungssystem gesellschaftskritische und selbstbestimmtere Organisationsformen durchzusetzen versuchen.

Daran anknüpfend fungiert die KriSU – Kritische und Solidarische Universität – als eine ortsungebundene Plattform für Aktivist_innen mit und ohne Schulabschluss, die sich für kritische, solidarische und ein breiteres, partizipativeres Verständnis von Bildung engagieren.

Das KriSU Koordinierungstreffen lädt somit alle herzlich zur Vernetzung ein, um

  • Erfahrungen und Strategien für kritische und solidarische Bildung auszutauschen
  • daraus weitere emanzipatorische Perspektiven zu eröffnen
  • und damit breitere Kooperationen zu ermöglichen.

Seht unten einen Überblick zum vorläufigen Programm.

Meldet euch bei uns falls ihr ergänzende Ideen, Beiträge und einen Disskussionsinput zur Einleitung eines jeweiligen Programmpunktes habt.

Wir bitten euch auch, um Anmeldung unter krisu ät riseup.net, inkl. Mitteilung, ob ein Gratis-Schlafplatz erwünscht ist oder gebraucht wird.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Treffen!
Euer KriSU Treffen Orga-Kollektiv

Vorläufiges Programm:

Samstag 21. April 2012

Kennenlernen und Orientierung in der KriSU (11:00 bis 12:00 Uhr)

Solidarische Ökonomie und Bildung (12:00 bis 13:30 Uhr)

P a u s e (Jausnen?)

Autonome Uni oder Autonomie in der Uni? (15:00 bis 16.00 oder 17:30 Uhr)

Vivirbien: Weiterentwicklung von http://vivirbien.mediavirus.org/ (ab ca. 16.00 Uhr)

Sonntag 22. April 2012

Werkstätten für einzelne bzw. gemeinsame Initiativen (10:00 bis 13:00 Uhr bzw. Open End ), inkl. Vivirbien

Veranstaltungsort:

Das Koordinierungstreffen findet im Seminarraum des Hotels Karolinenhof statt den uns Franz Nahrada dankenswerterweise zur Verfügung stellt. (Sollte der Raum wider Erwarten nicht ausreichen, werden wir anhand der Anmeldungen rechtzeitig eine Alternative organisieren.)

Die öffentlich Anfahrt zur Jedleseerstraße 75 (1210 Wien) ist mit dem Bus 33B von Floridsdorf U/S-Bahn möglich.

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Winter School 2012: “Teilen statt haben: Commons erleichtern das Leben” (Friederike Habermann)

Der Blog der “Kritischen & Solidarischen Universität” (KriSU), die die sehr lebendige und produktive Winter School “Solidarische Ökonomie” in Villach zusammen mit dem ÖIE und kärnöl veranstaltet hat, bietet hier die Inputs zum Download an – als kurze Zusammenfassungen, ausgewachsene Artikel oder anschauliche Präsentationen. Wer Interesse hat, mit uns in Kontakt zu treten, maile an krisu ÄT riseup.net – Folgeveranstaltungen in Graz und Wien sind angedacht und die Vernetzung der Winter School wird weiterentwickelt. Continue reading

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