Superlinke: Ratschlag “Für eine Linke in gesellschaftlicher Dimension”, 19. Juni, WUK, Wien

Samstag, den 19. Juni 2010 ab 14 Uhr im WUK, Währinger
Straße 59, 1090 Wien

Infos hier: http://superlinke.blog.at/

Was will der Ratschlag?

"Nach einigen Monaten intensiver Diskussion ist es nun so weit: Wir
wollen unsere diskutierende Struktur in eine aktive und handelnde
weiterführen. Von einer Organisationsgründung sind wir zwar noch weit
entfernt, aber wir hoffen – mit Hilfe eurer Beteiligung – den Schritt
über einen bloßen Debattierzirkel hinaus zu machen. Dazu soll dieser
erste Ratschlag dienen, zu dem wir alle herzlich einladen."

Was will die Superlinke?

"Für ein gutes Leben für alle! Es gibt keinen Kapitalismus mit
menschlichem Antlitz! Für ein Gemeinwesen frei von Kapital, Ausbeutung
und Staaten, frei von geschlechtlichen Zuschreibungen, rassistischen
Zumutungen und subjektiven Zwangsverhältnissen.

Gegen das Kapitalverhältnis zu sein, beinhaltet die Kritik und
angestrebte Abschaffung von Lohnarbeit, Privateigentum an
Produktionsmittel, Grundeigentum sowie sexistischer und rassistischer
Modi der gesellschaftlichen Arbeitsteilung. Klar ist auch, dass
Geschlechterhierarchien und Rassismus nicht auf das Kapitalverhältnis
reduziert werden können. Alle Formen herrschaftlicher Vergesellschaftung
gilt es zu überwinden.

Die Funktion unserer Organisation wäre es, all jene im Prozess der
Selbstermächtigung zu unterstützen, die mit der gegenwärtigen
autoritären und ausbeuterischen Struktur von Wirtschaft und Gesellschaft
zusammenstoßen. Unsere Aufgabe ist es, ihre Erfahrungen zu
verallgemeinern, sowie die Bedingungen und Ursachen einer umfassenden
Kritik zu unterziehen. Sinnvolle Aktionen sind daher immer solche, die
auch Selbstvertrauen, Autonomie, Initiative, Teilnahme, Solidarität,
egalitären Tendenzen und Eigenaktivität in sozialen Auseinandersetzungen
stärken.

Aus unseren Aktivitäten, Diskussionen und Analysen ist eine
Programmatik zu entwickeln, die der Vielfalt unseres Denkens und
Handelns gerecht wird und gleichzeitig eine Perspektive kollektiver
Veränderung in den Blick nimmt. Startpunkt hierfür ist  unser
gemeinsames Experiment und nicht eine von allen in allen Punkten
geteilte ‘Weltanschauung’."

 

 

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