[KriSU!
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23 Juni, 2010 16:30
Mapping-Tool für Solidarische Ökonomie & Commons online - Produkt der KriSU-AG "Vivir Bien"
Nach langer Vorbereitung ist der Prototyp des Mapping-Tools zur Erfassung nichtkapitalistischer Lebensweisen online.
Der Link lautet: http://vivirbien.mediavirus.org/resources/
Vorerst sind contributions von nicht registrierten User_innen nur per Email möglich. Wir freuen uns über Korrekturen und Ergänzungen per Zuschrift an vivirbien*ÄT*mediavirus.org.
Geplant ist, dass User_innen anonym direkt Daten eingeben können, die von der community der registrierten User_innen freigeschalten werden. Nach 3 guten Postings können die "Registrierten" die "Neuen" dann in die registrierte community mit allen Zugangsrechten einladen. Aus technischen Gründen wird die Implementierung dieser Möglichkeit, die wir vorerst zur Vermeidung von Spam ausprobieren würden, allerdings noch Zeit in Anspruch nehmen.
Dennoch schon jetzt an alle: "Happy Mapping!" :)
[KriSU!
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15 Juni, 2010 21:29
KLIMAKONGRESS_GRAZ_2010 - Radikaler Wandel oder Barbarei im Treibhaus - 16. bis 20.6. - Forum Stadtpark
KLIMAKONGRESS_GRAZ_2010
Radikaler Wandel oder Barbarei im Treibhaus
16. bis 20.6. - Forum Stadtpark
Gemeinsam mit einer Vielzahl zivilgesellschaftlicher Initiativen veranstaltet das Forum Stadtpark im Angesicht der wohl schwerwiegendsten Krise der Menschheitsgeschichte und dem bisherigen Scheitern der Politik betreffend der Einleitung angemessener Maßnahmen zu deren Eindämmung einen fünftägigen Kongress zum Thema Klimawandel und sozial-ökologische Transformation. Dieser wird mit einem vielfältigen Vortrags-, Diskussions-, Workshop- und Filmprogramm diverse Themenfelder - wie Klimawissenschaft, Klimapolitik auf lokalem, nationalstaatlichem und globalem Level, Klimawandel und Ökonomie, soziale Implikationen des Klimawandels, Klima und Migration, Klimawandel und Kriege, Klima und Landwirtschaft, u.a. - inter- und transdisziplinär behandeln.
Neben spannender Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und Zukunftsperspektiven ist das Aufzeigen wegweisender Alternativen und die Stärkung der globalen Bewegung für Klimagerechtigkeit, die in unserem Bestreben, die allerschlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden einer der entscheidenden Faktoren sein wird, die Hauptintention des Kongresses.
Teilnehmer_innen
Nnimmo Bassey (einer der wichtigsten nigerianischen Umweltschutz- und Menschenrechtsaktivisten, Vorsitzender des weltweit größten Umweltschutzverbandes auf Grassroots-Level, Friends of the Earth International), Ulrich Brand (Professor für internationale Politik an der Universität Wien), Corinna Milborn (Autorin und Journalistin), Gottfried Kirchengast (Leiter des Wegener Zentrums für Klima und Globalen Wandel), Ines Omann (Sustainable Europe Research Institute - SERI), Johann Kandler (Klimabündnis, Mitbegründer der Comissão Pastoral da Terra), Jürgen Suschek-Berger (Stellvertretender Leiter des Interuniversitären Forschungszentrums für Technik, Arbeit und Kultur - IFZ), Kristina Dietz (FU Berlin), Tadzio Müller (Climate Justice Action), Alexandra Strickner (Attac), Michael Narodoslawsky (TU Graz), Christian Salmhofer (Klimabündnis), Irmi Salzer (ÖBV-Via Campesina Austria), Franziskus Forster (Attac), Andreas Exner (Social Innovation Network), uam.
Mehr hier
[KriSU!
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14 Juni, 2010 21:01
3 Thesen für eine Verknüpfung sozialer Kämpfe: Bildungskrise, Krise der Arbeit, ökologische Krise - Bericht vom "Bildungsfestival" in Kassel, 8.Juni
KriSU wird immer wieder zu Veranstaltungen eingeladen, so auch zum Bildungsfestival der Kritischen Uni Kassel (KuK). Die KuK ist eine der KriSU vergleichbare Initiative, die für selbstverwaltete und emanzipatorische Bildung eintritt und die Trennung zwischen Universität und Gesellschaft aufweichen will. Andreas von der KriSU war auf einem Podium mit dem Titel "Es geht ums Ganze!", zusammen mit einem Vertreter der Asta Jan Beberweyk und einem Aktivisten der Freien Arbeiter_innen-Union FAU, Kersten Cohrs.
Die Fragestellung war, welcher Zusammenhang zwischen den Krisen am Arbeitsmarkt, im Bildungssystem und auf ökologischer Ebene besteht und wie die Kämpfe in den jeweiligen Bereichen zusammengeführt werden können.
Hier der Input von Andreas und nachfolgend einige Thesen, die sich aus der Debatte ergaben.
In der Debatte um den Klimawandel ist zuerst einmal die Frage zu stellen, ob mit dem "Klimawandel" überhaupt das richtige Problem gestellt wird. Wenn man betrachtet, wie der Klimawandel verhandelt wird, sind einige Aspekte augenfällig: soziale Ungleichheiten werden im Bild der "Menschheitskatastrophe" unter den Tisch gekehrt; vermeintliche Lösungen werden vor allem technisch und marktbasiert gedacht; ihre Aushandlung soll vor allem zwischen den Staaten, die Umsetzung top-down erfolgen; zentral ist die Annahme einer "win-win"-Situation zwischen Lohnabhängigen und Kapitalisten (durch "ökologisches Wachstum"), zwischen globalem Norden und Süden (durch "Technologietransfer"); Fortschritte in der Klimafrage werden vor allem von Verhandlungen erwartet.
Daran ist zu erkennen, dass der Klimawandel als Debatte ein sehr spezifischer Rahmen für eine kapitalismuskompatible Bearbeitung der ökologischen Frage ist.
Tatsächlich wäre der Klimawandel in einem ersten Schritt als ein Problem der fossilen Ressourcenbasis der kapitalistischen Produktionsweise zu thematisieren, die Ungleichheit voraussetzt und reproduziert, einer irrationalen und selbstzweckhaften Dynamik unterliegt -
rücksichtslos gegenüber Mensch und Natur: "System Change, Not Climate Change".
Diese Ressourcenbasis kommt nicht nur auf der Output-Seite (Treibhausgasemissionen) unter Druck, sondern mehr noch auf der Input-Seite (Peak Oil etc.). Sie ist selbst eng mit der kapitalistischen Produktionsweise verwoben, insofern die fossilen Ressourcen strukturell den Anforderungen des Kapitals entsprechen: hohe Energiedichte, leichte Transportier- und Speicherbarkeit, vielseitige Verwendbarkeit, (bis vor kurzem) unbeschränkt ausdehnbarer Nachschub, (abnehmende, aber bis dato) hohe Nettoenergieausbeute. Das Kapital kann schon
allein deshalb nicht ohne Weiteres auf eine andere Ressourcenbasis umschwenken.
Sich allein auf den Klimawandel einzuschränken, würde der komplexen Problemlage in den gesellschaftlichen Naturverhältnissen nicht gerecht. Das zeigt sich in der Ernährungskrise, die sich u.a. in einer deutlichen Zunahme der Hungernden weltweit äußert. Die Ernährungskrise verschärfte sich mit den Preissteigerungen bei Lebensmitteln 2008. Diese waren auf ein Set an Bedingungen zurückzuführen, die mit den sich andeutenden (fossilen) Ressourcenverknappungen zusammenhängen (Preissteigerungen bei Düngemitteln und Treibstoff für
landwirtschaftliche Maschinen), dem Klimawandel (Ernteeinbußen) und der
kapitalistischen Reaktion auf beide Faktoren (Förderung der Produktion von Agrofuels,
die in Konkurrenz mit der Lebensmittelproduktion steht). Die Wirtschaftskrise schließlich führt dazu, die Klima- und Energiekrise "in Wert zu setzen", und dem Verfall der Wertpapierkurse zu entkommen, indem seit 2008 eine beschleunigte Aneignung von Land im globalen Süden erfolgt
(Stichwort "Land Grabbing"), was die Ernährungssouveränität weiter einschränkt.
Es zeigt sich also, dass die gegenwärtigen Krisen (Kapital und Arbeit, Klima, Energie, Ernährung) komplex vermittelt sind. Die Bildungskrise steht dazu in keinem unmittelbaren Zusammenhang. Allerdings äußert sich in der Bildungskrise, die (im Unterschied zur Krise des Kapitals) keine "objektive Krise" darstellt, sondern eine Krise der Legitimität des neoliberalen Bildungssystems, neben anderen Motiven der Wunsch nach Autonomie.
Dieses Motiv ist wichtiger Bestandteil von emanzipativen Ansätzen zur Lösung der Klima- und Energiekrise sowie der Ernährungskrise.
Paradigmatisch vertritt einen solchen Ansatz die Kleinbäuerinnen und -bauernvereinigung Via Campesina"; im Konzept der Ernährungssouveränität. Dabei geht es um die Forderung nach Selbstbestimmung der Ernährung durch die unmittelbar Produzierenden und die Konsumierenden. "Via Campesina" schlägt auch eine Brücke zum Bildungs- und Wissenschaftssystem, indem sie Forschung zugunsten kleinbäuerlicher Produktionsweisen einfordert, nicht zuletzt im Sinne der Anpassung an den Klimawandel und der Entkoppelung des Ernährungssystems von den fossilen Ressourcen. Der Bezug zur Ernährung und die Art ihrer Thematisierung erlaubt vielen gesellschaftlichen Schichten und Akteur_innen die Solidarisierung mit "Via Campesina" weit über den Kreis der Kleinbäuerinnen und -bauern hinaus.
Die Debatte nach den 3 Inputs führte abschließend zur Frage, welche gemeinsamen Strategien nun gangbar scheinen, um die Krise am Arbeitsmarkt, im Bildungssystem und in den Naturverhältnissen zu verknüpfen. Als Vorschlag wurde formuliert: 1. themenzentriert (Ernährung, Bildung etc.) arbeiten und Kapitalismuskritik als übergreifendes Moment platzieren, 2. Selbstorganisation und Selbstbestimmung (Kritische Unis, Ernährungssouveränität etc.) als Zielrichtung stärken, 3. direkte Aneignung (Hausbesetzungen, "Feldbefreiungen" etc.) fördern.
[KriSU!
]
11 Juni, 2010 10:16
Veranstaltungsreihe: Wirtschaftsdemokratie und Solidarische Ökonomie
Wirtschaftsdemokratie
– ein Ausweg (nicht nur) aus der Krise?
In
den letzten zwei Jahrzehnten hat sich auf politischer Ebene die
Entdemokratisierung verschärft, wodurch sich die Demokratielosigkeit
der Wirtschaft noch gravierender auswirkt. Arbeitsrechtliche
Regelungen sind ausgehöhlt und verschlechtert worden und
Mitbestimmungsrechte der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Betrieben
bleiben weiterhin ein weit entferntes Ziel.
Welche
Entdemokratisierungsprozesse haben jedoch konkret seit den 1980er
Jahren eingesetzt? Haben diese Entwicklungen die aktuelle
Wirtschaftskrise ausgelöst beziehungsweise wie stark haben sie dazu
beigetragen? Öffnet sich durch die Wirtschaftskrise ein Zeitfenster,
um die Demokratisierung der Wirtschaft neu zu diskutieren und sie
anzugehen?
Der
Auftakt der Veranstaltung wird in Form einer Podiumsdiskussion
am
Donnerstag, 24. Juni
um 19:30 Uhr, im Hörsaal D des alten AKHs, Wien,
gestaltet und soll einen groben Überblick über die Thematik
verschaffen. Es diskutieren Manfred Krenn
(FORBA), Eva
Angerler
(GPA) und Johannes Jäger
(FH des bfi Wien).
Die
anschließende Tagung
am Samstag,
16. Oktober, 9.30 Uhr bis 17 Uhr (Ausweichtermin
13.November),
beschäftigt
sich mit
Wirtschaftsdemokratie
auf vier Ebenen. Nach einer Podiumsdiskussion
sollen diese vier Ebenen im Rahmen von Workshops
behandelt werden:
-
Wirtschaftsdemokratie
als gesamtgesellschaftliches Konzept
-
Gewerkschaftliche
Gestaltungsansprüche und Handlungsstrategien
-
Solidarische
Ökonomie – Gesellschaftsveränderung oder Selbsthilfe?
-
Besetzte
Betriebe – und was nun?
Das
Abschlusspodium
greift erneut die Diskussionen des Auftaktpodiums und der Workshops
auf und versucht Visionen einer wirtschaftsdemokratischen Ordnung zu
konkretisieren.
Es
diskutieren
-
Paul
Singer (Brasilianischer Staatssekretär für Solidarische Ökonomie)
-
Bernd
Röttger (Uni Jena, Redakteur der Zeitschrift „das Argument“)
-
Eva
Angerler (GPA)
-
Andreas
Exner (Social Innovation Network)
-
Wolfgang
Weber (Universität Innsbruck)
-
ArbeiterInnen
des selbstverwalteten Unternehmens Jugoremedija, Serbien
-
Peter
Ulrich Lehner (Zeitschrift „mitbestimmung“)
-
u.a.
Veranstaltet
von Beigewum, Mattersburger
Kreis für Entwicklungspolitik, Studienvertretung
Doktorat an der WU, Studienvertretung
VWL an der WU, Grüne
Bildungswerkstatt Wien, Zeitschrift
„mitbestimmung“, Institut
für Wissenschaft und Kunst, Kritische
und Solidarische Universität (KriSU), GeWi
– Fakultätsvertretung der Geistes- und Kulturwissenschaften, /bin
- Basisgruppe Informatik
[KriSU!
]
03 Juni, 2010 10:48
Superlinke: Ratschlag "Für eine Linke in gesellschaftlicher Dimension", 19. Juni, WUK, Wien
Samstag, den 19. Juni 2010 ab 14 Uhr im WUK, Währinger
Straße 59, 1090 Wien
Infos hier: http://superlinke.blog.at/
Was will der Ratschlag?
"Nach einigen Monaten intensiver Diskussion ist es nun so weit: Wir
wollen unsere diskutierende Struktur in eine aktive und handelnde
weiterführen. Von einer Organisationsgründung sind wir zwar noch weit
entfernt, aber wir hoffen – mit Hilfe eurer Beteiligung – den Schritt
über einen bloßen Debattierzirkel hinaus zu machen. Dazu soll dieser
erste Ratschlag dienen, zu dem wir alle herzlich einladen."
Was will die Superlinke?
"Für ein gutes Leben für alle! Es gibt keinen Kapitalismus mit
menschlichem Antlitz! Für ein Gemeinwesen frei von Kapital, Ausbeutung
und Staaten, frei von geschlechtlichen Zuschreibungen, rassistischen
Zumutungen und subjektiven Zwangsverhältnissen.
Gegen das Kapitalverhältnis zu sein, beinhaltet die Kritik und
angestrebte Abschaffung von Lohnarbeit, Privateigentum an
Produktionsmittel, Grundeigentum sowie sexistischer und rassistischer
Modi der gesellschaftlichen Arbeitsteilung. Klar ist auch, dass
Geschlechterhierarchien und Rassismus nicht auf das Kapitalverhältnis
reduziert werden können. Alle Formen herrschaftlicher Vergesellschaftung
gilt es zu überwinden.
Die Funktion unserer Organisation wäre es, all jene im Prozess der
Selbstermächtigung zu unterstützen, die mit der gegenwärtigen
autoritären und ausbeuterischen Struktur von Wirtschaft und Gesellschaft
zusammenstoßen. Unsere Aufgabe ist es, ihre Erfahrungen zu
verallgemeinern, sowie die Bedingungen und Ursachen einer umfassenden
Kritik zu unterziehen. Sinnvolle Aktionen sind daher immer solche, die
auch Selbstvertrauen, Autonomie, Initiative, Teilnahme, Solidarität,
egalitären Tendenzen und Eigenaktivität in sozialen Auseinandersetzungen
stärken.
Aus unseren Aktivitäten, Diskussionen und Analysen ist eine
Programmatik zu entwickeln, die der Vielfalt unseres Denkens und
Handelns gerecht wird und gleichzeitig eine Perspektive kollektiver
Veränderung in den Blick nimmt. Startpunkt hierfür ist unser
gemeinsames Experiment und nicht eine von allen in allen Punkten
geteilte 'Weltanschauung'."
[KriSU!
]
03 Juni, 2010 10:32
KriSU am “Bildungsfestival Kassel”, 8.Juni – Podium “Es geht ums Ganze!”
Eine Veranstaltung der Kritischen Uni Kassel
Andreas Exner, Publizist, Ökologe und KriSU-Aktivist, diskutiert
gemeinsam mit:
Kersten Cohrs, langjähriger Gewerkschaftsaktivist der Freien
ArbeiterInnen Union (FAU) Frankfurt/Main
Jan Beberweyk, Hochschulpolitischer Referent, AStA Marburg
am
Podium: “Es geht ums Ganze!”
Zum Konzept: In letzter Zeit ist immer wieder von Krisen und Miseren
die Rede: Klimakrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise,
Bildungsmisere… Zufall oder besteht doch ein Zusammenhang? Wenn Krisen
zusammenhängen, muss auch Umgang mit den Krisen zusammenhängen. Es soll
darum gehen, welche Akteure sich gegen die herrschenden Verhältnisse
stellen und welche Aktionsformen diese wählen, bzw. welche geeignet
wären. Wir möchten gerne über eine gemeinsame Perspektive aller
vorgestellten sozialen Kämpfe sprechen und wie diese zusammen geführt
werden können.
[Programm
]
12 Mai, 2010 11:14
KriSU empfiehlt
Mittwoch, 26. Mai, 19.00, im Depot: Wem
gehört die Welt?
Krise ohne Ende. Teil 4
Beinahe
vergessen, erlebt der Begriff der Gemeingüter in den letzten Jahren
eine Renaissance. Das Konzept der commons
kann als strategische Plattform für verschiedene soziale Bewegungen
dienen und eröffnet Denkräume jenseits des kapitalistischen
Wirtschaftssystems. Commons ist ein Paradigma,
das individuelle
Freiheit an kollektives Handeln und nicht an
Privateigentum
bindet. Kennzeichnend für commons sind
„Beitragen statt
Tauschen“, „Kooperation statt Zwang“ und
„gemeinsame
Nutzung statt Privateigentum“.
Brigitte
Kratzwald, Sozialwissenschaftlerin, Graz
Moderation: Petra
Ziegler, Attac
Krise ohne Ende –
oder: Auswege aus der globalen Konkurrenzwirtschaft.
Veranstaltungsreihe von Attac Österreich
Dienstag, 22. Juni, 20.00, im Depot
Želimir
Žilnik: The Old School of Capitalism
kinokis
mikrokino # 174
Serbien in der Zeit
der postkommunistischen Transformation: Die Überreste des
zerschlagenen Proletariats versuchen, ihre Rechte zu erkämpfen.
Žilniks Dokudrama mixt die dokumentarischen Aufnahmen von Streiks
mit Fiktion: Ein Unternehmer, der sich weigert, seine Arbeiter
auszuzahlen, wird von einer Gruppe Anarchisten entführt. Die
Erpressung scheitert. Was
lernt man in der alten Schule des
Kapitalismus? Ein Arbeiter im Film fasst die erste Lektion in einem
einzigen Satz zusammen: „Wenn du nicht kämpfst, wirst du gar
nichts bekommen.“ Warum müssen wir es immer wieder erneut
lernen?
Boris Buden, Philosoph, im
Gespräch mit Želimir Žilnik, Filmemacher
The Old
School of Capitalism (Serbien 2009). Regie:
Želimir Žilnik.
122 min. OmeU
In Kooperation mit eipcp
discursive lines im Rahmen von
Creating
Worlds